KARNEVALISTEN

Termine drängen sich im Februar dicht an dicht

Tänzer aus Oranienbaum und Rehsen werden besonders gefordert sein

ORANIENBAUM/REHSEN. Wie geht es nach dem am 11. November 2016 vollzogenen Start bei den Karnevalisten der Stadt Oranienbaum-Wörlitz weiter? Die Ranjnboomer Narrengilde, die mittlerweile ihre 45. Veranstaltungsserie in Angriff genommen hat, plant unter dem Motto „Aus Spaß an der Freude von der Steinzeit bis heute“ 2017 zwei Auftritte, die mit Sicherheit als Publikumsmagnet wirken werden.

Laut Sara Busse, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Gilde kümmert, soll sowohl am 4. Februar (Hauptveranstaltung) als auch am 27. Februar (Rosenmontagsgala) jeweils ab 19.19 Uhr im „Goldenen Fasan“ die Post abgehen. An der Grundstruktur der Programme haben die Karnevalisten nicht gerüttelt. Ins Gewand der Orania als Schutzpatronin der Schabernack treibenden Schar wird allerdings eine neue Darstellerin schlüpfen.

In den Tanzgruppen, die im Rahmen der Veranstaltungen für ihre ausgefeilten Show-Tänze stets besonders frenetisch gefeiert werden, fanden altersbedingte Wechsel statt. Sara Busse selbst bastelt zudem noch an der beliebten Vereinszeitung. „Sie wird im kleineren und dadurch handlicheren A5-Format zu haben sein“, informiert die Oranienbaumerin.

Beim Rehsener Carneval Club (RCC) 1953 Rot-Gelb, der die neue Sessionsstaffel mit „Auf Zeitreise geht im 64. Jahr zum Karneval ein jeder Narr“ überschrieben hat, drängen sich im kommenden Monat die Termine ebenfalls dicht an dicht. Freuen darf sich das Publikum auf den Rentnerkarneval am 12. Februar, den Kinderkarneval am 19. Februar sowie die beiden Abendveranstaltungen am 18. und 25. Februar.

Alle Darbietungen gehen wie gewohnt im Landgasthaus Barthel in Rehsen über die Bühne. Beim RCC sind inzwischen drei Kindertanzgruppen fleißig am Üben. „Die jüngsten Mitstreiter sind drei Jahre alt. Sie können zu einigen Mitmachsongs ihre tänzerischen Künste erproben. Es wird eine Zeitreise durch die Musik sein“, kündigt Sandra Busse an. Wobei sich die Rehsener seit Jahr und Tag nicht scheuen, selbst nach dem Aschermittwoch noch mal tüchtig auf den Putz zu hauen: Die Jugendfastnacht ist für den 4. März ab 22 Uhr angesetzt.