PROJEKT IN VOCKERODE

Ende Februar werden Angebote für Rückbau der Schule sondiert

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Am morgigen Fastnachtsdienstag, dem 28. Februar, sollen die Angebote für den Rückbau der früheren Sekundarschule in Vockerode sondiert werden. Diesen Ausblick gab Ortsbürgermeisterin Renate Luckmann (SPD) im jüngsten Ortschaftsrat. Am Standort wird ein vom Bund gefördertes öffentliches Schulungs-, Jugend- und Kulturzentrums entstehen. Die Projektförderung beläuft sich auf 3.585.600 Euro. Das sind 90 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 3.984.000 Euro.

Laufe alles günstig, so Renate Luckmann, könnte der Stadtrat Oranienbaum-Wörlitz den Rückbauauftrag bereits am 7. März vergeben. Zuvor schon, am 22. Februar, wollten sich die verantwortlichen Planer – die Gemeinschaft besteht aus dem Büro der Architekten Kirchner & Przyborowski, der ITG Planungs- und Energieberatungs GmbH und der A.R.T. Axel Rolfs Tragwerksplanung GmbH – mit Vertretern des Bauamts und der Gemeinde in Vockerode treffen.

Rüdiger Schmidt (SPD) hielt es nicht für ausgeschlossen, dass das Team einen Entwurf präsentiert, über den debattiert werden kann. Er selbst regte an, die Heimatstube in den neuen Komplex zu integrieren. „Unser bisheriges Gemeindezentrum könnten wir dann als reines Gewerbeobjekt entwickeln“, argumentierte er. Der Vorschlag fand Anklang. „Allerdings muss die Idee umsetzbar und ausreichend Platz vorhanden sein“, meinte Jan Wieczorek (SPD).