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Neuigkeiten und Fakten

Kommunalpolitik

ORTSCHAFTSRAT ORANIENBAUM

Anhörung zum Etat 2017 und Debatte über Baumschutzsatzung sind geplant

ORANIENBAUM. Der Oranienbaumer Ortschaftsrat trifft sich am heutigen Aschermittwoch, dem 1. März, um 19 Uhr zu seiner nächsten Sitzung in der Seniorenbegegnungsstätte (Marienstraße 41). Auf dem Programm des öffentlichen Teils stehen die Anhörung zum Haushaltsplan 2017 und eine Debatte zum Entwurf einer Baumschutzsatzung. Darüber hinaus beschäftigt sich die Runde unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Michael Marks (Freie Wähler) mit mehreren Beschlussvorlagen zum Bebauungsplan Nr. 2 „Kapen“.

Sport

KEGELN SENIOREN

Turbine-Team schiebt sich nach Auswärtssieg auf zweiten Rang vor

ZSCHORNEWITZ. Nach dem 15. Spieltag der Verbandsliga sind die Senioren-Kegler von Turbine Zschornewitz (Sektion Classic) auf den zweiten Rang vorgestoßen. Beim neuen Siebenten Grün-Weiß Dessau siegte das Team vom Pöplitzer Weg mit 3.105 : 3.045 Holz und 7:1 Punkten. Für Turbine gingen Hans-Georg Schaflik (570), Lutz Lezius (524), Volker Walter (518), Steffen Schulze (512), Hans-Georg Adler (500) und Bodo Wötzel (481) auf die Bahnen. Am 16. – dem drittletzten – Spieltag erwarten die Zschornewitzer am 11. März, 9 Uhr, den KSV Grün-Gelb Osterfeld. Dann sollte Gelegenheit sein, gegen das Schlusslicht die Pleite aus dem Hinspiel (2.951 : 3.035 Holz/3:5 Punkte) vergessen zu machen.

Kommunalpolitik

ORDNUNGSAUSSCHUSS

Baumschutzsatzung und Satzung für Wasserwehr im Zentrum des Treffens

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Die Entwürfe einer Baumschutzsatzung und einer Satzung für die Wasserwehr der Stadt Oranienbaum-Wörlitz stehen am heutigen Dienstag, dem 28. Februar, auf der Tagesordnung für den Ordnungsausschuss. Außerdem will sich das Gremium unter dem Vorsitz von Walter Bölke (Freie Wähler) um die Verkehrsführung des Radwegs entlang der Dessauer Straße in Oranienbaum kümmern. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Versammlungsraum der Ortsfeuerwehr Oranienbaum, Wittenberger Straße 40.

Sport

KEGELN LANDESKLASSE

Zschornewitzer liefern dem Spitzenreiter großen Kampf

WITTENBERG. Die Classic-Kegler von Turbine Zschornewitz haben am 18. Spieltag in der Landesklasse Ost dem Spitzenreiter KSV Victoria Bitterfeld einen großen Kampf geliefert. Der Tabellensechste verlor die Auswärtspartie mit 3.118 : 3.133 Holz. Nach Punkten zogen die Männer vom Pöplitzer Weg, bei denen Hans-Georg Schaflik (548) mit dem besten Resultat aufwartete, 3:5 den Kürzeren. Die Reserve von Grün-Weiß Wörlitz (8.) zwang den Siebenten Dessauer SV 97 II mit 2.919 : 2.697 (7:1) in die Knie. Bei den Siegern überzeugte Andreas Bölke (510) besonders. Der Zweite VfL Gräfenhainichen gab sich beim Neunten TSV 1894 Mosigkau keine Blöße und gewann 3.111 : 2.996 (6:2). Ralf Scheithauer (545) trumpfte beim VfL am stärksten auf. Der nächste Spieltag findet am 4. März statt. Dann prüft Gräfenhainichen den zuletzt spielfreien ESV Bergwitz und Wörlitz II erwartet Zschornewitz. Alle Partien beginnen 14 Uhr.

Soziales

KINDERBETREUUNG

Bürgermeister strebt Grundsatzbeschluss zur früheren Sekundarschule an

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Einen Grundsatzbeschluss zur einstigen Oranienbaumer Sekundarschule strebt kurzfristig Bürgermeister Uwe Zimmermann (Linke) an. Das kündigte er im Oranienbaum-Wörlitzer Stadtrat an. Zimmermann möchte eine Entscheidung herbeiführen, ob Teile der nicht mehr genutzten Bildungseinrichtung für die Kindertagesstätte „Kinderland“ hergerichtet werden können. Speziell geht es um die Absicherung der Betreuung der Hortkinder der angrenzenden Grundschule „Henriette Catharina von Oranien“. Zum Jahresausklang 2016 hatte das Stadtoberhaupt darauf hingewiesen, dass sich die Kapazitätsprobleme verschärfen könnten. Laut einer aktuellen Prognose ist der Fall nicht unwahrscheinlich, dass für 25 Kinder kein Hortplatz zur Verfügung gestellt werden kann.

Ausblick

PROJEKT IN VOCKERODE

Ende Februar werden Angebote für Rückbau der Schule sondiert

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Am morgigen Fastnachtsdienstag, dem 28. Februar, sollen die Angebote für den Rückbau der früheren Sekundarschule in Vockerode sondiert werden. Diesen Ausblick gab Ortsbürgermeisterin Renate Luckmann (SPD) im jüngsten Ortschaftsrat. Am Standort wird ein vom Bund gefördertes öffentliches Schulungs-, Jugend- und Kulturzentrums entstehen. Die Projektförderung beläuft sich auf 3.585.600 Euro. Das sind 90 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 3.984.000 Euro.

Laufe alles günstig, so Renate Luckmann, könnte der Stadtrat Oranienbaum-Wörlitz den Rückbauauftrag bereits am 7. März vergeben. Zuvor schon, am 22. Februar, wollten sich die verantwortlichen Planer – die Gemeinschaft besteht aus dem Büro der Architekten Kirchner & Przyborowski, der ITG Planungs- und Energieberatungs GmbH und der A.R.T. Axel Rolfs Tragwerksplanung GmbH – mit Vertretern des Bauamts und der Gemeinde in Vockerode treffen.

Rüdiger Schmidt (SPD) hielt es nicht für ausgeschlossen, dass das Team einen Entwurf präsentiert, über den debattiert werden kann. Er selbst regte an, die Heimatstube in den neuen Komplex zu integrieren. „Unser bisheriges Gemeindezentrum könnten wir dann als reines Gewerbeobjekt entwickeln“, argumentierte er. Der Vorschlag fand Anklang. „Allerdings muss die Idee umsetzbar und ausreichend Platz vorhanden sein“, meinte Jan Wieczorek (SPD).

Tourismus

Termintreue und Konzepte gefordert

Aufsichtsrat entlastet Geschäftsführerin, übt aber auch Kritik. Rüdiger Schmidt sieht auf mehreren Ebenen großen Handlungsbedarf. Damit ist er nicht allein.

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. In der aktuellen Sitzung des Aufsichtsrats der Tourismusgesellschaft Wörlitz-Oranienbaum mbH ist Geschäftsführerin Nadine Göring nach Bestätigung des Jahresabschlusses entlastet worden. Allerdings verlief das Treffen nicht frei von Reibungen. Wie Rüdiger Schmidt (SPD) auf Anfrage sagte, sei Kritik an Görings Arbeitsweise geübt worden. Insbesondere wünsche sich der Aufsichtsrat „Termintreue bei der Erstellung des Jahresabschlusses“.

Die Forderung ist nicht unerwartet aufgetaucht. Verabschiedet wurde nämlich erst der Abschluss für das Jahr 2015. „Da sind schon deutliche und klare Worte gefallen, dass es so nicht geht“, berichtete Schmidt. Und es gibt noch weitere Baustellen in der Tourismusgesellschaft. Nadine Göring soll nun „kurzfristig“ Konzepte für den Betrieb eines zweiten Infopunktes in Wörlitz und für die Fusion mit der Interessengemeinschaft „Stadtinformation Oranienbaum“ vorlegen. „Bisher reden alle vermeintlich über das Gleiche, jeder meint aber etwas anderes“, konstatierte Schmidt, der lange warten musste, bis Bürgermeister Uwe Zimmermann (Linke) den Aufsichtsrat einberief.

Zuvor sah sich der Vockeroder gezwungen, mehrfach öffentlich auf eine Zusammenkunft zu drängen. Noch im alten Jahr rief sein Befremden hervor, dass sich das Gremium eben nicht – wie von Zimmermann angekündigt – noch vor Weihnachten 2016 traf. „Das ist überhaupt nicht in Ordnung. Das ist zu missbilligen“, verschaffte sich der Vockeroder seinerzeit Luft. Er verwies auf „eine Reihe von Sachverhalten, die einer dringenden Besprechung bedürfen“. Beispielsweise gehe es um die inhaltliche Ausgestaltung des neuen Dienstleistungsvertrages zwischen Stadt und GmbH.

Festlegungen müssten außerdem getroffen werden, ob nun eine „Außenstelle“ der Tourist-Info Wörlitz im historischen Gasthaus „Zum Eichenkranz“ eingerichtet wird oder nicht. Und er sehe auch „keine Weiterentwicklung“ in der Frage einer Fusion mit der Stadtinformation Oranienbaum. Da habe es bislang „keine einzige Reaktion“ gegeben. Und das es ewig dauerte, den Jahresabschluss für 2015 zu präsentieren, sei mehr als misslich. „Mit der Art und Weise bin ich überhaupt nicht einverstanden“, kritisierte er. „Von der Geschäftsführung gibt es die Pflicht, gegenüber den Gesellschaftern Rechenschaft abzulegen. Nicht wir müssen auf sie zu gehen, sondern umgekehrt gibt es eine Bringepflicht.“

Im Jahr 2017 seien „dringende Auswertungen erforderlich“, fand der Volksvertreter. Auf die Stadt würde nicht bloß das Reformationsjubiläum zu rollen. Da reiche es nicht aus, passiv abzuwarten. Es sei aktives Handeln gefragt, unterstrich Schmidt. Der Bürgermeister zeigte sich ob der Breitseite teilweise reumütig. „Natürlich hätte es längst eine Aufsichtsratssitzung geben müssen. Eine Sitzung einzuberufen, nur um sagen zu können, man hätte getagt, ist aber zu wenig und hätte neue Kritik ausgelöst“, teilte er mit.

Dass es enormen Handlungsbedarf gibt, machte Hotelier Michael Pirl als Vorsitzender des Wörlitzer Gewerbevereins im Rahmen des Neujahrsempfangs bewusst. Alle beteiligten Seiten – er blickte dabei auch in Richtung der Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs – müssten „ein grundsätzliches Gespräch“ führen, ob die Tourist-Information Räumlichkeiten im „Eichenkranz“ oder im benachbarten Badehaus beziehen soll. „Da muss man endlich Klarheit schaffen“, fand Pirl, der die Nutzung dieses Standorts für erforderlich hält.

Nicht minder dringlich ist aus seiner Warte eine „engere Zusammenarbeit“ von Tourismusgesellschaft und der Interessengemeinschaft Stadtinformation Oranienbaum, die ehrenamtlich betrieben wird. „Vor diesem Einsatz habe ich hohen Respekt“, sagte Michael Pirl. Es müsse aber gelingen – „egal, auf welcher Basis“ -, einen Weg der gemeinsamen Arbeit zu finden. „Davon würden alle profitieren“, prophezeite der Vereinsvorsitzende. Dies erfordere natürlich etwas Verhandlungsgeschick. Niemand dürfe den Eindruck gewinnen, man trete ihm zu nahe.

Verbandsliga

KEGELN

Zschornewitz zwingt bisherigen Spitzenreiter in die Knie

ZSCHORNEWITZ. Durch einen Sieg über den bisherigen Spitzenreiter KSV Jeßnitz sind die Senioren-Kegler von Turbine Zschornewitz (Sektion Classic) am 14. Spieltag der Verbandsliga auf den vierten Platz geklettert. Das Team gewann am heimischen Pöplitzer Weg mit 3.082 : 2.951 Holz. Nach Punkten stand es 5:3. Am Sonnabend, dem 25. Februar, ist Turbine um 9 Uhr beim Fünften Grün-Weiß Dessau gefordert.

Kegeln

SENIOREN

Grün-Weiß zieht knapp den Kürzeren gegen Lok Magdeburg

WÖRLITZ. Die Senioren der Classic-Kegler von Grün-Weiß Wörlitz mussten sich in ihrem Heimspiel dem Fünften ESV Lok Magdeburg beugen. Mit 2.901 : 2.885 Holz behielten die Gäste aus der Landeshauptstadt knapp die Nase vorn. Bester Mann der Hausherren, die nach Punkten 2:6 verloren, war Siegfried Walter mit 528 Holz. Einen Zähler holte auch Peter Reschke (513). Weiter im Team des Tabellendritten standen Roland Säckel (472), Bernd Kahl (468), Rolf Dietrich (465) und Karl-Heinz Wehrmann (439). Der zwölfte Spieltag in der Nordstaffel der Landesliga geht für die Parkstädter erst am 11. März über die Bühne. Um 9 Uhr müssen sie dann bei Spitzenreiter Eintracht Gommern Farbe bekennen. Die Mannschaft steht bei 17:5 Punkten. Grün-Weiß hat derzeit 13:9 Zähler auf dem Konto.

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