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BehlingsBerichteBlog

Neuigkeiten und Fakten

2. Bundesliga

KEGELN

Wörlitzer Männer standen gegen Tabellenführer Mücheln dicht vor der Überraschung

WÖRLITZ. Die Classic-Kegler von Grün-Weiß Wörlitz haben in der Nord-Ost-Staffel der 2. Bundesliga die Riesenüberraschung verpasst. In ihrem Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Geiseltal Mücheln verloren sie mit 3.085 : 3.139 Holz und 2:6 Punkten. Laut dem Wörlitzer Abteilungsleiter Thomas Walter war bis zum Schluss zumindest ein Unentschieden möglich. Leider habe aber mancher im Team sein Potenzial nicht abrufen können, schätzte er auch mit einer Portion Selbstkritik ein. Zum Glück für die Grün-Weißen vermochten alle hinter ihnen platzierten Gemeinschaften ebenfalls nicht zu punkten. Im Startpaar gewann Dennis Böttcher (516 Holz) sein Duell, während Thomas Bölke (527) knapp verlor. Wörlitz ging mit 19 Holz Vorsprung in die nächste Runde. Dort gab es erneut eine Punkteteilung. Der Wörlitzer Tagesbeste Reno Wehrmann (546) siegte. Parallel zog Olaf Weltz (493) den Kürzeren. Nun lag Mücheln mit 39 Holz vorn. Das Schlusspaar konnte seinen schlechten Start nicht wettmachen. Marcel Schaks (493) und Thomas Walter (510) mühten sich zwar, doch mit dem möglichen Remis wurde es nichts. Am Sonnabend kommender Woche sind die Parkstädter bei TuS Leitzkau gefragt.

Vorschau

KULTUSAUSSCHUSS

Gremium blickt auf das diesjährige Frühlingserwachen

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Der Kultusausschuss der Stadt Oranienbaum-Wörlitz lässt sich am heutigen Donnerstag, dem 16. Februar, von Nadine Göring, Geschäftsführerin der Tourismusgesellschaft Wörlitz-Oranienbaum mbH, über den Stand der Vorbereitungen auf das Frühlingserwachen in Wörlitz unterrichten. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am 25. und 26. März statt. Darüber hinaus will die Runde unter dem Vorsitz von Otto Klempert (CDU) den Arbeitsplan des ersten Halbjahres besprechen und sich mit dem Veranstaltungskalender befassen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Versammlungsraum der Oranienbaumer Ortsfeuerwehr, Wittenberger Straße 40.

Weiterbildung

ZUM VORMERKEN

Schiris treffen sich am 24. Februar zu erstem Regelabend 2017

DESSAU-ROSSLAU. Der nächste Regelabend für die Fußballschiedsrichter, die im Kreisfachverband Anhalt aktiv sind, ist für den 24. Februar anberaumt worden. Das erste Treffen im neuen Jahr findet an dem Freitagabend ab 18 Uhr im Vereinslokal des SV Dessau 05, Ringstraße 51, statt. Sebastian Görmer, Chef des Schiri-Ausschusses, hofft auf eine rege Teilnahme und weist darauf hin, dass die Unparteiischen das aktuelle Regelheft ausgehändigt bekommen, sofern sie bislang keins erhalten haben.

Kommunalpolitik

BETRIEBSAUSSCHUSS

Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs prägt erste Sitzung des Jahres

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Die erste Sitzung des Betriebsausschusses der Stadt Oranienbaum-Wörlitz im Jahr 2017 findet am heutigen Dienstag, dem 14. Februar, um 19 Uhr im Versammlungsraum der Wörlitz-Information (Förstergasse 26) statt. Geprägt wird der öffentliche Teil des Treffens von der Beratung zum aktualisierten Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kommunalservice Oranienbaum-Wörlitz. Zuvor muss daher der Beschluss zum alten Plan vom 20. Dezember 2016 aufgehoben werden. Nicht öffentlich debattiert das Gremium über die Dienstvereinbarung des Eigenbetriebs.

Kommunalpolitik

AUSSCHUSS FÜR FINANZEN

Defizit im Ergebnishaushalt liegt im Jahr 2017 bei fast 2,2 Millionen Euro

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Die finanzielle Situation der Stadt Oranienbaum-Wörlitz bleibt außerordentlich angespannt. Im zeitweiligen Finanzausschuss wurde bekannt, dass das Defizit im Ergebnishaushalt im Jahr 2017 bei fast 2,2 Millionen Euro liegen wird. Die Neuverschuldung beläuft sich auf ungefähr 500.000 Euro. Im vergangenen Jahr klaffte zwischen den Einnahmen (ca. 10,7 Millionen Euro) und Ausgaben (ca. 12,2 Millionen Euro) eine Lücke von ungefähr 1,5 Millionen Euro.

Zum dritten Mal in Folge wurde die Kreisumlage in Höhe von 231.000 Euro gestundet. Auch im neuen Jahr muss die Kommune mit höheren Personalausgaben (zirka 5,5 Millionen Euro) und einer – wie Regina Doil, Leiterin der Finanzabteilung, formulierte – „erheblich nach unten korrigierten“ Gewerbesteuer-Einnahme leben. Die hier veranschlagten 1,28 Millionen Euro sind laut Doil „ein historisches Tief“. Gerade was die Besetzung der Erzieherstellen in den Kindertagesstätten angehe, bewege man sich gegenwärtig allerdings „absolut am Limit“, teilte Bürgermeister Uwe Zimmermann (Linke) mit.

Ausgeglichen dargestellt werden konnte Regina Doil zufolge aber der Investitionsplan. Er ist vor allem durch Grundstücksverkäufe gedeckt. Ausgegeben werden soll das Geld für einen neuen Spielplatz in Wörlitz und modernere Parkscheinautomaten in der Wörlitzer Innenstadt. Eingeplant ist zudem der Neubau einer Kindertagesstätte in Oranienbaum. Für diesen stehen auf der Basis einer Schätzung knapp drei Millionen Euro im Haushalt. „Wir haben für dieses Projekt zwar noch keinen Förderantrag gestellt, dieser würde jedoch gar nicht bearbeitet werden, wenn die Summe nicht im Etat stünde“, informierte die Finanzexpertin.

Michael Marks (Freie Wähler) kritisierte, dass immer darauf verwiesen werde, wie finanziell schlecht gestellt auch andere Kommunen seien. „Es ist aber nicht mein Maßstab, auf andere zu schauen“, erklärte der Oranienbaumer Ortsbürgermeister. Regina Doil bekannte selbstkritisch, das Personalentwicklungskonzept sei innerhalb der Verwaltung ein wenig zu einem „Stiefkind“ geworden. Womöglich hänge das mit dem Weggang von Hauptamtsleiterin Annett König zusammen, die nach Jessen zog.

Zum weiteren Ablauf sagte Bürgermeister Uwe Zimmermann (Linke), nach der Beratung der Zahlen im Hauptausschuss (21. Februar) sei eine Verabschiedung des Etats im nächsten Stadtrat (7. März) möglich. Speziell der Februar stünde für die Anhörungen in den Ortschaftsräten zur Verfügung.

Tourismus

Schmidt missfällt langes Warten auf Aufsichtsrat

Vockeroder sieht auf mehreren Ebenen großen Handlungsbedarf. Gremium will sich nun am heutigen 9. Februar treffen.

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Lange hat er warten müssen. Doch heute nun soll stattfinden, worauf er mehrfach drängte: eine Sitzung des Aufsichtsrats der Tourismusgesellschaft Wörlitz-Oranienbaum mbH. „Vorgesehen ist der 9. Februar“, teilte Rüdiger Schmidt (SPD) im Stadtrat Oranienbaum-Wörlitz mit. Es fiel auf, dass der Vockeroder den Termin bekannt gab und nicht Bürgermeister Uwe Zimmermann (Linke).

Andererseits war es so, dass sich Schmidt als Mitglied des Aufsichtsrats noch im alten Jahr öffentlich befremdet darüber zeigte, dass sich das Gremium eben nicht – wie von Zimmermann angekündigt – noch vor Weihnachten 2016 zu einer Sitzung traf. „Das ist überhaupt nicht in Ordnung. Das ist zu missbilligen“, verschaffte sich der Vockeroder seinerzeit Luft. Er verwies auf „eine Reihe von Sachverhalten, die einer dringenden Besprechung bedürfen“.

Klärungsbedarf besteht für ihn gleich auf mehreren Ebenen. Beispielsweise gehe es um die inhaltliche Ausgestaltung des neuen Dienstleistungsvertrages zwischen Stadt und GmbH. Festlegungen müssten außerdem getroffen werden, ob nun eine „Außenstelle“ der Tourist-Info Wörlitz im historischen Gasthaus „Zum Eichenkranz“ eingerichtet wird oder nicht. Und er sehe auch „keine Weiterentwicklung“ in der Frage einer Fusion mit der Stadtinformation Oranienbaum.

Da habe es bislang „keine einzige Reaktion“ gegeben. Hinzu komme, dass nach wie vor der Jahresabschluss für 2015 fehle. „Mit der Art und Weise bin ich überhaupt nicht einverstanden“, kritisierte Rüdiger Schmidt (siehe auch „Gremien nehmen abgestimmte Themen auf“). „Von der Geschäftsführung gibt es die Pflicht, gegenüber den Gesellschaftern Rechenschaft abzulegen. Nicht wir müssen auf sie zu gehen, sondern umgekehrt gibt es eine Bringepflicht.“ 2017 seien „dringende Auswertungen erforderlich“.

Auf die Stadt würde nicht bloß das Reformationsjubiläum zu rollen. Da reiche es nicht aus, passiv abzuwarten. Es sei aktives Handeln gefragt, unterstrich Schmidt. Der Bürgermeister zeigte sich ob der Breitseite teilweise reumütig. „Natürlich hätte es längst eine Aufsichtsratssitzung geben müssen. Eine Sitzung einzuberufen, nur um sagen zu können, man hätte getagt, ist aber zu wenig und hätte neue Kritik ausgelöst“, teilte er mit. Die Aushandlung des Dienstleistungsvertrags solle aber „bis zum 31. Januar 2017 erledigt sein“.

Dass es großen Handlungsbedarf gibt, machte Hotelier Michael Pirl als Vorsitzender des Wörlitzer Gewerbevereins im Rahmen des Neujahrsempfangs bewusst. Alle beteiligten Seiten – er blickte dabei auch in Richtung der Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs – müssten „ein grundsätzliches Gespräch“ führen, ob die Tourist-Information Räumlichkeiten im „Eichenkranz“ oder im benachbarten Badehaus beziehen soll. „Da muss man endlich Klarheit schaffen“, fand Pirl, der die Nutzung dieses Standorts für erforderlich hält.

Nicht minder dringlich ist aus seiner Warte eine „engere Zusammenarbeit“ von Tourismusgesellschaft und der Interessengemeinschaft Stadtinformation Oranienbaum, die ehrenamtlich betrieben wird. „Vor diesem Einsatz habe ich hohen Respekt“, sagte Michael Pirl. Es müsse aber gelingen – „egal, auf welcher Basis“ -, einen Weg der gemeinsamen Arbeit zu finden. „Davon würden alle profitieren“, prophezeite der Vereinsvorsitzende. Dies erfordere natürlich etwas Verhandlungsgeschick. Niemand dürfe den Eindruck gewinnen, man trete ihm zu nahe.

Gremien nehmen abgestimmte Themen auf

Nadine Göring, Geschäftsführerin der Tourismusgesellschaft Wörlitz-Oranienbaum mbH, ging nicht auf konkrete Fragen zu den inhaltlichen Schwerpunkten früherer Aufsichtsratssitzungen ein. Sie bestätigte nur, dass die nächste vom Aufsichtsratsvorsitzenden Uwe Zimmermann einberufene Sitzung heute, am 9. Februar, stattfinden soll. „Die dort abgestimmten Themen werden in die entsprechenden Gremien der Ortsteile beziehungsweise der Stadt Oranienbaum-Wörlitz aufgenommen“, sagte Nadine Göring. „Hinsichtlich der vergangenen Sitzungen kann ich mitteilen, dass die dort besprochenen Themen – zum Beispiel Anfragen zu Grundstückskäufen – in die entsprechenden Gremien mitgenommen und dort – so denn öffentlich – besprochen wurden.“

Nachwuchskicker

BAMBINI-CUP

Turbine Zschornewitz trägt erstmals Turnier um Wanderpokal aus

ZSCHORNEWITZ. Premiere für die Fußballer von Turbine Zschornewitz: Am Sonntag, dem 12. Februar, stellt der Verein das erste Turnier um den Bambini-Cup auf die Beine. Den Wanderpokal stiftet Dieter Rockoff, der in Muldenstein den FAB Fliesen- und Abdichtungsbetrieb führt. Gespielt wird in der Gräfenhainichener Sporthalle in der Mescheider Straße. Zwischen 10 und 16 Uhr wollen neben den Gastgebern noch Preußen Greppin, Friedersdorf, Bitterfeld-Wolfen, Hellas 09 Oranienbaum, Pratau/Seegrehna und der VfB Gräfenhainichen dabei sein. Um das Feld von insgesamt acht teilnehmenden Teams komplettieren zu können, sind derzeit Rot-Weiß Thalheim, Kickers Raguhn und Grün-Weiß Piesteritz angefragt. Nach den Partien in den zwei Vierer-Gruppen – die Spielzeit beträgt neun Minuten – werden in den Überkreuzvergleichen der Halbfinals die Endspielteilnehmer gesucht. Mit speziellen Auszeichnungen können der beste Torwart, der beste Feldspieler und der treffsicherste Schütze rechnen.

Kommunalpolitik

ORTSCHAFTSRÄTE

Startschuss für die Anhörungen zum Etat 2017 in Gohrau

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Mit der gemeinsamen Sitzung der Ortschaftsräte aus Gohrau, Rehsen und Riesigk beginnen heute, am 8. Februar, die Anhörungen zum Haushalt 2017 der Stadt Oranienbaum-Wörlitz. Die Volksvertreter treffen sich um 18.30 Uhr im Gohrauer Gemeindezentrum. Am Montag, dem 13. Februar, geht es im Versammlungsraum der Horstdorfer Feuerwehr mit den Räten aus Brandhorst, Kakau und Horstdorf weiter. Diese Sitzung beginnt um 19 Uhr. Am Mittwoch, dem 15. Februar, folgt um 18.30 Uhr der Ortschaftsrat Vockerode. Er trifft sich im Gemeindezentrum. Im Sportlerheim von Grün-Weiß Wörlitz kommen am Montag, dem 20. Februar, die Mitglieder des Wörlitzer Ortschaftsrats zusammen. Auch sie fangen 19 Uhr mit der Sitzung an.

Bildung

GESAMTSCHULE

74 potentielle Fünftklässler nutzten den Kennenlerntag

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Der aktuelle Kennenlerntag an der Gesamtschule im Gartenreich (GiG) ist von 74 Mädchen und Jungen, die derzeit noch die vierte Klasse besuchen, wahrgenommen worden. Laut Martina Weigel, kaufmännische Leiterin der Bildungseinrichtung und geschäftsführender Vorstand der Genossenschaft, durchliefen die potentiellen Fünftklässler mehrere Stationen in neuen Fächern. Zu diesen gehörten neben Französisch auch Geografie und Chemie. Vor dem Kollegen-Kreis der GiG stand nach knapp 180 Minuten – der Förderverein servierte zur Halbzeit ein leckeres Frühstück – die komplizierte Aufgabe, die Beobachtungen aus der Gruppenarbeit und die Antworten auf die verteilten Quiz-Fragen auszuwerten. Die Ergebnisse lieferten der Schulleitung und dem Schulträger das Material, jene 44 Kinder auszuwählen, die einen Vertrag für das Schuljahr 2017/2018 erhalten. „Dabei hatten wir zehn Geschwisterkinder zu berücksichtigen. Zudem haben wir allen angemeldeten Kindern aus Oranienbaum-Wörlitz einen Vertrag zugeschickt“, informierte Martina Weigel. Sie hob hervor, dass sich ungefähr 75 Prozent der Kinder „mit guten bis sehr guten Leistungen“ für den Kennenlerntag angemeldet hatten. „Das scheint ein Indiz zu sein, dass immer mehr Eltern unsere Arbeit schätzen.“ Nun müssen die rechtsgültig unterschriebenen Schulverträge die GiG bis zum 10. Februar erreichen. Andernfalls erhält ein Kind aus der langen Nachrückerliste den Vorzug.

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