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Neuigkeiten und Fakten

Kommunalpolitik

VORSCHAU AUF BAUAUSSCHUSS

Entscheidung für Vorzugsvariante zur Vockeroder Schulstraße wird erwartet

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Am Dienstag, dem 7. Februar, treffen sich die Mitglieder des Bauausschusses Oranienbaum-Wörlitz zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr. Im Versammlungsraum der Ortsfeuerwehr Oranienbaum (Wittenberger Straße 40) soll es ab 19 Uhr um einen Beschluss zur Vorzugsvariante gehen, die sich aus den vorgestellten Vorplanungen zum Ausbau der Schulstraße in Vockerode ergibt. Außerdem wird über die Auslegung des Bebauungsplans „Goltewitz Am Anger“ gesprochen. Der Plan dient der Innenentwicklung des zu Oranienbaum gehörenden Ortsteils.

Sport

KEGELN LANDESKLASSE

Wörlitz II stellt überraschend dem Tabellendritten ein Bein

WITTENBERG. Die Classic-Kegler der Reserve von Grün-Weiß Wörlitz haben am 16. Spieltag in der Landesklasse Ost überraschend das Auswärtsspiel beim Dritten Blau-Weiß Dessau für sich entschieden. Der Achte der Tabelle gewann mit 2.941 : 2.911 Holz und 5:3 Zählern denkbar knapp. Turbine Zschornewitz (6.) wurde beim Schlusslicht Holzweißiger SV seiner Favoritenrolle gerecht und fuhr 3.077 Holz ein. Der Kontrahent kam beim 1:7 auf 2.970 Holz. Der Vorletzte ESV Bergwitz musste sich auf der eigenen Bahn dem ESV 1951 Roßlau II (7.) mit 3.043 : 3.224 Holz (1:7) beugen. Am Sonnabend, dem 18. Februar, greift der Zweite VfL Gräfenhainichen – er war spielfrei – wieder ins Geschehen ein. Er erwartet den Tabellenführer KSV Victoria Bitterfeld zum Spitzenspiel. Außerdem kommt es zu den Duellen KSV Concordia Bitterfeld – ESV Bergwitz, Holzweißig – Wörlitz II und Zschornewitz – Dessauer SV 97 II. Alle Begegnungen beginnen 14 Uhr.

Weiter in der Erfolgsspur

KEGELN 2. BUNDESLIGA

Aufsteiger aus Wörlitz gewinnt auch das vierte Match der Rückrunde

WÖRLITZ. Die Classic-Kegler von Grün-Weiß Wörlitz schwimmen derzeit auf einer lang anhaltenden Erfolgswelle. Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga (Staffel Nord-Ost) gewannen sie auch das vierte Match der Rückrunde. Beim SV Senftenberg – als Schlusslicht steht der Kontrahent mit dem Rücken zur Wand – fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gäste erst mit den letzten Würfen. Am Ende siegte Wörlitz mit 3.258 : 3.247 Holt und 5:3 Punkten. War das für den Aufsteiger, der auf Rang sechs steht, vielleicht schon der Klassenerhalt? Abteilungschef Thomas Walter wehr ab: „Nein, es ist noch nichts durch. Aber es war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“

In Senftenberg konnte sich zum Start Thomas Bölke (554) gegen seinen Gegner durchsetzen, während Dennis Böttcher (538) ganz knapp verlor. Somit stand es 1:1 und die Wörlitzer gingen mit einem Vorsprung von 16 Holz in die nächsten Duelle. Dort behielt Reno Wehrmann als Tagesbester (584) die Oberhand. Parallel musste sich Patrick Walter (496) geschlagen geben. Am Ende des Mitteldurchgangs lagen die Grün-Weißen nur noch 13 Holz vorn. Im Schlusspaar gelang es keinem Team, sich entscheidend abzusetzen. Während Marcel Schaks (519) eine Niederlage kassierte, sicherte Thomas Walter (567) den dritten Erfolg. Dank der elf Holz im Plus ging die Begegnung an den Neuling, der am 18. Februar, 15 Uhr, den ungeschlagenen Tabellenführer Geiseltal Mücheln erwartet.

Reges Vereinsleben

KARNEVALISTEN

Termine drängen sich im Februar dicht an dicht

Tänzer aus Oranienbaum und Rehsen werden besonders gefordert sein

ORANIENBAUM/REHSEN. Wie geht es nach dem am 11. November 2016 vollzogenen Start bei den Karnevalisten der Stadt Oranienbaum-Wörlitz weiter? Die Ranjnboomer Narrengilde, die mittlerweile ihre 45. Veranstaltungsserie in Angriff genommen hat, plant unter dem Motto „Aus Spaß an der Freude von der Steinzeit bis heute“ 2017 zwei Auftritte, die mit Sicherheit als Publikumsmagnet wirken werden.

Laut Sara Busse, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Gilde kümmert, soll sowohl am 4. Februar (Hauptveranstaltung) als auch am 27. Februar (Rosenmontagsgala) jeweils ab 19.19 Uhr im „Goldenen Fasan“ die Post abgehen. An der Grundstruktur der Programme haben die Karnevalisten nicht gerüttelt. Ins Gewand der Orania als Schutzpatronin der Schabernack treibenden Schar wird allerdings eine neue Darstellerin schlüpfen.

In den Tanzgruppen, die im Rahmen der Veranstaltungen für ihre ausgefeilten Show-Tänze stets besonders frenetisch gefeiert werden, fanden altersbedingte Wechsel statt. Sara Busse selbst bastelt zudem noch an der beliebten Vereinszeitung. „Sie wird im kleineren und dadurch handlicheren A5-Format zu haben sein“, informiert die Oranienbaumerin.

Beim Rehsener Carneval Club (RCC) 1953 Rot-Gelb, der die neue Sessionsstaffel mit „Auf Zeitreise geht im 64. Jahr zum Karneval ein jeder Narr“ überschrieben hat, drängen sich im kommenden Monat die Termine ebenfalls dicht an dicht. Freuen darf sich das Publikum auf den Rentnerkarneval am 12. Februar, den Kinderkarneval am 19. Februar sowie die beiden Abendveranstaltungen am 18. und 25. Februar.

Alle Darbietungen gehen wie gewohnt im Landgasthaus Barthel in Rehsen über die Bühne. Beim RCC sind inzwischen drei Kindertanzgruppen fleißig am Üben. „Die jüngsten Mitstreiter sind drei Jahre alt. Sie können zu einigen Mitmachsongs ihre tänzerischen Künste erproben. Es wird eine Zeitreise durch die Musik sein“, kündigt Sandra Busse an. Wobei sich die Rehsener seit Jahr und Tag nicht scheuen, selbst nach dem Aschermittwoch noch mal tüchtig auf den Putz zu hauen: Die Jugendfastnacht ist für den 4. März ab 22 Uhr angesetzt.

Nachwuchsfußballer

Winter-Cup von Hellas 09 mit großer Anziehungskraft

Gewinner in fünf Altersklassen ermittelt. Drei Oranienbaumer Teams sind im Juni auf Norderney dabei

ORANIENBAUM. Im Verlauf der diesjährigen Turniere um den Winter-Cup, die der Oranienbaumer SV Hellas 09 in der Gräfenhainichener Sporthalle an der Mescheider Straße austrug, sind in fünf Altersklassen die Gewinner ermittelt worden. Bei den jüngsten Kickern, den G-Junioren, behauptete sich die SG Pratau/Seegrehna ungeschlagen vor dem VfB Gräfenhainichen und der SG Kemberg/Rackith. Ohne Niederlage absolvierten auch die F-Jugendlichen des VfB Gräfenhainichen II den Wettbewerb. Sie holten sich den ersten Platz vor dem TSV 1894 Mosigkau und der JSG Heidekicker I.

Das Turnier der E-Jugend-Teams entschied der VfB ohne Punktverlust für sich. Ihm folgten die beiden Mannschaften der Heidekicker. Ausgesprochen spannend ging es bei den D-Junioren zu. Weil die Bitterfeld-Wolfener den direkten Vergleich gegen den VfB Gräfenhainichen klar mit 3:0 gewannen, sicherten sie sich den Cup. So hatten beide Vertretungen mit 13 Zählern und 15:6 Toren gleichauf vorn gelegen. Dritter wurde hier der Dessauer SV 97. Gar nichts anbrennen ließen die C-Jugend-Fußballer der SG Aken/Wulfen. Sie kamen ohne Pleite durch die Spiele und verwiesen die Reserve der JSG Heidekicker und die SG Waldersee/Mildensee auf die Plätze.

Der Winter-Cup von Hellas 09 ist die größte Sportveranstaltung, die ein Verein aus dem Wörlitzer Winkel organisiert. Zur dritten Auflage waren über 300 Sportler und Betreuer erschienen. Zusätzlich ließen sich an beiden Veranstaltungstagen ungefähr 250 Zuschauer blicken. „Damit untermauerte der Verein seine führende Rolle in der Stadt Oranienbaum-Wörlitz, wenn es um Nachwuchsarbeit geht“, fand Udo Pfeifer, Abteilungschef der Fußballer. Er dankte besonders den Verantwortlichen von Turbine Zschornewitz, die zwei kurzfristige Absagen bei der E-Jugend dadurch kompensierten, dass sie ihre Mannschaften teilten. „Obwohl sie sich damit schwächten, zeigte der Schritt allen sehr deutlich, dass der Turniergedanke mehr als jeder Sieg zählt“, meinte Pfeifer.

Inzwischen steht fest, dass drei Mannschaften von Hellas 09 wieder nach Norderney fahren. Dort nehmen sie vom 9. bis 11. Juni am 15. Sparkassen Beachsoccer Junior Fun-Cup teil. „Da gilt es, die entsprechenden Anträge an die Schulen zu formulieren, damit die sportlichen Kinder für einen Tag schulfrei bekommen“, sagte Udo Pfeifer. Im Vorjahr hatten sich die E- und D-Junioren des Vereins auf dem ungewohnten Untergrund sehr achtbar aus der Affäre gezogen und auf dem Strand der Weißen Düne die Saison ausklingen lassen.

Vorhaben

Der Weg für eine weitere Solaranlage im Dessora-Park ist frei

Stadt hofft, Flächen in Zukunft wieder eigenständig vermarkten zu können

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Eine große Mehrheit des Stadtrats Oranienbaum-Wörlitz hat sich am Dienstagabend dafür ausgesprochen, im Dessora-Industriepark eine weitere Fläche für Sonnenkollektoren zur Verfügung zu stellen. Ein Unternehmen aus Köthen hat Interesse, dort eine Photovoltaik-Anlage zu errichten. Nach Angaben von Bürgermeister Uwe Zimmermann (Linke) liegt vom Investor die Zusicherung vor, dass die Gewerbesteuern bei der Kommune bleiben.

Darüber hinaus verfolgt die Stadt das Ziel, nach einem erfolgreichen Verkauf der Teilfläche wieder selbst in die Vermarktung des übrigen, knapp 30 Hektar großen Areals einsteigen zu können. Diese liegt bislang in den Händen eines Grundpfandrechtsgläubigers, für den laut Zimmermann ein Makler aus Düsseldorf in Erscheinung tritt. Die Hoffnung der Stadt besteht darin, nach zehn Jahren – 2007 war es im Zuge der Insolvenzen der Dessora-Gesellschaften Dessora Industriepark GmbH und Dessora Grundstücks GmbH & Co. KG zu einem 450.000 Euro teuren Vergleich gekommen – aus der Liquidation entlassen zu werden.

„Diese Vision habe ich“, sagte Stadtratschef Maik Strömer (CDU). „Es wäre schön, die Zügel wieder in die Hand zu bekommen.“ Künftige Erlöse könnte in diesem Fall wieder die Dessora-Industriepark GmbH für die Stadt erzielen. „Klar handelt es sich um hochwertig erschlossenes Gebiet, was wir für Photovoltaik zur Verfügung stellen. Meine Zustimmung gibt es nur deswegen, um später wieder in eigener Regie handlungsfähig zu werden“, sagte Rüdiger Schmidt (SPD). Die Solaranlage, in die er überhaupt nicht verliebt sei, solle auf die eine Fläche beschränkt bleiben, meinte Zimmermann. Aber ohne sie würde man sich vielleicht die Chance vergeben, Zugriff auf die Vermarktung zu erhalten.

Oranienbaums Ortsbürgermeister Michael Marks (Freie Wähler) wünschte sich großes Geschick bei den Verhandlungen über den Kaufpreis. Aufgrund der Dringlichkeit hatte er die Meinungen der Ortschaftsräte telefonisch und per Mail eingesammelt. Von denen äußerte sich Otto Klempert (CDU) besonders kritisch. „Ich halte die Aussichten für spekulativ. Ich bin nicht dafür, eine Fläche mit Solaranlagen zuzupflastern. Und am Ende haben wir nichts davon.“ Folgerichtig kam von ihm die einzige Nein-Stimme. Holger Zientek (SPD) enthielt sich. Dass die Solaranlage in der Nähe des Betonwerks gestattet werden soll, wird im Bebauungsplan auftauchen. Zusätzliche Kosten entstehen nicht, ihn um den notwendigen Passus zu ergänzen.

Sport

LANDESPOKAL IM CLASSIC-KEGELN

Wörlitzer Männer siegen mit Bahnrekord bei Buna Schkopau

WÖRLITZ. Das Männerteam der Classic-Kegler von Grün-Weiß Wörlitz ist im Achtelfinale des Landespokals seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der Aufsteiger aus der 2. Bundesliga war auswärts beim SKC Buna Schkopau gefordert und siegte mit 3.228 : 3.119 Holz. Nach Punkten hatte der Gast mit 6:2 das bessere Ende für sich. Bereits das Wörlitzer Startpaar legte den Grundstein zum Erfolg. Patrick Walter brachte 573 Holz auf die Anlage. Damit avancierte er zum Tagesbesten und erreichte eine neue persönliche Bestleistung.

Obgleich Thomas Bölke (537) sein Duell knapp verlor, ging Wörlitz mit 57 Holz im Plus ins Mittelpaar. Allerdings konnten Olaf Weltz (Niederlage mit 491 Holz) und Reno Wehrmann (Sieg mit 538 Holz) den Vorsprung nicht verteidigen. Nun stand es 2:2. Und Grün-Weiß lag 14 Holz zurück. Doch im Anschluss zeigte sich, dass an Thomas Walter (558) und Marcel Schaks (531) kein Vorbeikommen war. Ihre Ergebnisse trugen dazu bei, dass die Parkstädter in Schkopau einen neuen Bahnrekord aufstellten. Im Viertelfinale des Pokals wird Wörlitz auf Grün-Weiß Langendorf, einen Mitkonkurrenten aus der Bundesliga, treffen. Ein Spieltermin steht jedoch noch nicht fest.

Qualifiziert für die Landesebene hatten sich die Parkstädter durch den Kreispokalsieg auf der Anlage des Erholungs- und Sportzentrums Bergwitz. Dort setzten sie sich mit 3.195 Holz gegen Turbine Zschornewitz (3.143), Glück Auf Möhlau (2.798) und Eintracht Elster (2.730) durch. Bester Wörlitzer war Thomas Bölke mit 556 Holz. Als die stärksten Akteure in den anderen Teams präsentierten sich Max Mischke (544/Zschornewitz), Marek Pannicke (508/Möhlau) und Gunnar John (545/Elster). „Es war sehr spannend bis zum Schluss, aber wir hatten das bessere Ende auf unserer Seite“, kommentierte Thomas Walter, Abteilungsleiter der Wörlitzer Kegler.

Kommunales

AUSSCHUSS FÜR FINANZEN

Gremium spricht über das diesjährige Investitionsprogramm

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Der zeitweilige Ausschuss für Finanzen der Stadt Oranienbaum-Wörlitz kommt am heutigen Mittwoch, dem 1. Februar, zu seiner ersten Sitzung des Jahres zusammen. Im Depot der Ortsfeuerwehr Oranienbaum, Wittenberger Straße 40, geht es ab 19 Uhr um die Planungen für den Haushalt 2017 mit dem Investitionsprogramm als Schwerpunkt. Zweites großes Thema der Debatte ist der gegenwärtige Stand der Abarbeitung von Konsolidierungsmaßnahmen. Zum weiteren Ablauf sagte Bürgermeister Uwe Zimmermann (Linke), nach der Beratung der Zahlen im Hauptausschuss (21. Februar) sei eine Verabschiedung des Etats im nächsten Stadtrat (7. März) möglich. Speziell der Februar stünde für die Anhörungen in den Ortschaftsräten zur Verfügung.

Stadtrat Oranienbaum-Wörlitz

SITZUNGSAUFTAKT

Volksvertreter erhalten Informationen zum aktuellen Stand der Risikoanalyse

ORANIENBAUM-WÖRLITZ. Der Sitzungsauftakt für den Oranienbaum-Wörlitzer Stadtrat vollzieht sich 2017 mit einer nur mäßig umfangreichen Tagesordnung. Das Gremium wird am Dienstag, dem 24. Januar, in einem wichtigen Schwerpunkt zum Stand der Risikoanalyse für den Brandschutz informiert. Zudem steht eine Änderung der Friedhofssatzung auf dem Programm. Entschieden werden soll auch, ob die Kommune das Widerspruchsverfahren in Sachen „Radweg entlang der Dessauer Straße“ im Ortsteil Oranienbaum fortführt. Die Kommune will, dass Radfahrer den Weg in beide Richtungen nutzen und sich begegnen können. Der Landkreis Wittenberg lehnt diese Regelung ab. Die Sitzung beginnt 19 Uhr in der Ortsfeuerwehr Oranienbaum.

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